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FPÖ
Die Freiheitlichen Bergheim

Bergheims Bürgermeister wirft das Handtuch!

FPÖ-Trucker: „Bürgermeister Johann Hutzinger (ÖVP) hat keinen Rückhalt mehr der Bergheimer Bürger und flieht in die Pension!“

Wie Bergheims Ortschef Johann Hutzinger über die Medien mitteilen ließ, wird er sein Amt im Frühjahr 2018, vorbehaltlich der Wahl in der Gemeindevertretung, an seinen Parteikollegen Gemeindevertreter Robert Bukovc übergeben. Kritik kommt von der Bergheimer FPÖ: „Wie wir bei der Bürgermeisterneuwahl in der Landeshauptstadt gesehen haben, vergisst und toleriert der Bürger Fehlverhalten von Bürgermeistern nicht und so rettet sich die ÖVP in die Einjahresfrist, innerhalb dieser die von der ÖVP dominierte Gemeindevertretung ohne Bürgermeisterdirektwahl die Nachfolge von Hutzinger bestimmen kann!“, so FPÖ-Ortsparteiobmann Karl Dieter Trucker. „Viele Bürger fragen sich deshalb berechtigt, was Hutzinger zu diesem Schritt bewogen hat, das Handtuch zu werfen. Denn das Argument einer verdienten Pension, glaubt ihm niemand hier im Ort!“
In Bergheim vermutet man, dass Hutzingers Beweggründe die schlechten Umfrageergebnisse aufgrund seiner verfehlten Politik und eine dementsprechend drohende Wahlniederlage bei den regulär im Frühjahr 2019 stattfindenden Gemeindevertreter- und Bürgermeisterwahlen seien. „Hutzingers Beliebtheitsgrad ist bei den Bürgen in letzter Zeit massiv gesunken!“, so Trucker. „Gerade das ins Wanken geratene ÖVP-Prestigeprojekt Gitzentunnel, das ihm sein Chef und Landeshauptmann Wilfried Haslauer 2008 bei Amtsantritt versprochen hat, schadete seiner Beliebtheit.“
Sicherlich hat Hutzinger hierbei nicht mit dem heftigen Widerstand der FPÖ, den Bürgern von Bergheim, sowie den Umlandgemeinden gegen dieses Millionengrab Gitzentunnel gerechnet. Parallel dazu verhinderten Hutzinger und sein Vorgänger Josef Moßhammer über Jahrzehnte den Vollanschluss Hagenau und demensprechend eine vernünftige und ergebnisorientierte Verkehrslösung für Bergheim.
Doch auch andere Projekte Hutzingers trugen nicht zu seiner Beliebtheit bei, wie etwa die Wohnungsvergaberichtlinien in Lengfelden, Ampellösungen statt Kreisverkehre, die Bergheim nachhaltig entlasten könnten, oder fragliche Umwidmungen von Grün- in Bauland.
„Wenn Hutzinger davon spricht, dass er und sein Team gemeinsam in den letzten Jahren viel für Bergheim umgesetzt haben, dann darf ich an die Untätigkeit Hutzingers bei der Verhinderung des Asylantenheims im ehemaligen Porsche-Bürogebäude erinnern, welches bis heute beinahe täglich für Unruhe sorgt! Danke Herr Bürgermeister für dieses Erbe, das Sie den Bergheimern hinterlassen!“, so Trucker abschließend.