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FPÖ
Die Freiheitlichen Flachgau

Flachgau: Umfassendes Konzept für Straße und Öffis nötig

Stöllner: Die Infrastruktur hinkt den Entwicklungen in unserem Bezirk weit hinterher

„Der Zunahme bei der Bevölkerung als auch bei den Gewerbeflächen muss die Landesregierung mittels eines umfassenden Konzepts sowohl für die Straße als auch den öffentlichen Nahverkehr unverzüglich Rechnung tragen. Der Ausbau der Infrastruktur hinkt den Entwicklungen im Flachgau massiv hinter her.“, stellte heute Flachgaus FPÖ-Bezirksparteiobmann Hermann Stöllner fest. Wohnten im Jahr 2004 noch 137.074 Menschen im Flachgau, waren es 2013 schon 144.288. Aber auch die Ausweisung von Gewerbeflächen habe zugenommen. „Es braucht bei dieser Entwicklung niemanden verwundern, wenn unser Bezirk im Verkehr erstickt, wenn die Infrastruktur nicht mitgewachsen ist“, so Stöllner.

Der nördlichste Salzburger Bezirk wachse stetig. Neben dem Zuwachs bei der Bevölkerung würden auch die Gewerbeflächen zunehmen. „Jüngst hat die Gemeindevertre-tung von Anthering gegen die FPÖ eine zusätzliche Fläche von 25 Hektar in ihrem Raumordnungskonzept als Gewerbegebiet ausgewiesen. Wir sind selbstverständlich für die Ansiedelung von neuen Gewerbebetrieben. Mit der Ausweisung müsste aber auch ein umfassendes Konzept für die Straße als auch für die Öffis Hand in Hand ge-hen“, so Stöllner. Aber dies sei in den vergangenen Jahren verabsäumt worden. „Es hat im Wesentlichen nichts als leere Versprechungen von Seiten der Landesregierung gegeben“, zeigt sich der Bezirkschef verärgert.

Die Liste der Versäumnisse sowohl bei Straßenprojekten als auch im öffentlichen Nahverkehr sei lange. „Statt die Busverbindungen im Flachgau noch stärker auszubauen, wurden Fahrpläne immer mehr ausgedünnt. Verkehrsprojekte wurden vielfach nur andiskutiert und nicht umgesetzt“, so Stöllner. Der FPÖ-Bezirksparteiobmann nennt in diesem Zusammenhang den Gitzentunnel zur Entlastung von Bergheim oder eine von der FPÖ im Landtag beantragte und beschlossene zweite Autobahnauffahrt in Eugendorf. „Nur geht in dieser Frage nichts weiter. Immerhin wird Hagenau nun angegangen, wobei statt eines Viertelanschlusses ein Vollanschuss nötig wäre“, so Stöllner. Die Verkehrsbelastung von Lamprechtshausen dürfe auch nicht übersehen werden.