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FPÖ
Die Freiheitlichen Flachgau

FPÖ gegen geplantes Asylheim in Seekirchen

Stöllner: \"Es wird über unsere Köpfe hinwegregiert\"

Der gestrige Informationsabend der Gemeinde Seekirchen zum neuen Unterbringungsort für Asylwerber geriet zur Farce. Die Teilnehmer, in Masse herbeigeschleuste Parteigänger der Grünen, beschwichtigten die Anrainer mit Floskel: „… dass von den ausschließlich männlichen Asylwerbern keine Gefahr ausginge und sie bestmöglich betreut werden“, so der FPÖ-Bezirksparteiobmann des Flachgau und Seekirchner Stadtparteiobmann Hermann Stöllner. „Auch die Unterbringung so vieler Asylwerber in einem größeren Einfamilienhaus sei laut den Betreibern kein Problem. Die Politik setzt die baupolizeiliche Bewilligung für zwei Jahre einfach außer Kraft, sodass einem schnellstmöglichen Einzug rechtlich nichts im Wege steht. Renoviert wird auf Steuerkosten und wir werden vor vollendete Tatsachen gestellt, ohne Mitspracherecht“.
Besonders problematisch sieht Stöllner, dass sich die Unterkunft in einer abgeschlossenen Siedlung außerhalb von Seekirchen befindet, wo keine 100 Menschen wohnen, „… also zukünftig fast 40 Prozent Asylquote. Auch infrastrukturtechnisch ist der nächste Supermarkt fußläufig nicht erreichbar und der Vorschlag, Fahrkarten für den öffentlichen Verkehr gratis zur Verfügung zu stellen, verhöhnt die österreichische Bevölkerung“.
Abschließend stellt Stöllner fest: „Anscheinend ist die FPÖ die einzige Partei, die die Bedenken der Anrainer ernst nimmt und nicht nur Sand in die Augen streut. Wir stehen diesem Standort mehr als kritisch gegenüber und befürchtet, dass es zu Problemen mit Asylwerber kommen wird, so wie es bereits in Wals-Siezenheim passiert ist!“.