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FPÖ
Die Freiheitlichen Flachgau

Gitzenbergtunnel nicht finanzierbar

Landesrat Mayr will sich auf Steuerkosten in seiner einzigen Amtszeit ein Denkmal bauen

Bei der Suche nach neuen Geldquellen für den Gitzenbergtunnel, geht Baulandesrat Mayr neue Wege. Er will die angrenzenden Gemeinden und Anrainer mitzahlen lassen. Die Gemeinden könnten seiner Meinung nach das Geld vom Bürger über eventuelle Infrastrukturabgaben wieder zurückholen. „Das ist völlig daneben! Übergeordnete Straßen sind nicht Gemeindesache“, so FPÖ-Bezirksparteiobmann im Flachgau Hermann Stöllner. „Mayr will sein Prestigeprojekt durchpeitschen, obwohl er es nicht finanzieren kann. Das zeigt schon die Kostenvertuschung über die PPP-Finanzierung“.
Stöllner kritisiert, dass Landesrat Mayr auf der einen Seite jammert, dass ihm Geld fehlt, um die dringend benötigten tausend Park-and-Ride-Parkplätze zu bauen, oder Investitionen in den öffentlichen Verkehr zu tätigen, will andererseits aber 200 Millionen Euro für ein Verkehrskonzept ausgeben, welches mehr Verkehr – gerade wegen der Grenzkontrollen zu Bayern – anziehen wird, als wirklich den Lärm geplagten Bergheimern zu helfen.
Landesrat Mayr ist der Meinung, dass solange ihm nichts Besseres einfällt, der Tunnel gemacht werden muss. „Das heißt, wenn er keine guten Ideen haben, dann machen wir eben irgendwas, ob gut oder schlecht!“, so Stöllner. „Ich fordere die Landesregierung auf diesen Wahnsinn zu stoppen, solange die Finanzierung nicht steht. Rot und Schwarz greifen dem Österreicher schon genug in die Tasche, da braucht sich das Team Stronach Salzburg nicht auch noch ein Denkmal auf Steuerkosten errichten!“, so Stöllner abschließend.