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FPÖ
Die Freiheitlichen Flachgau

Seekirchner Stadtführung schließt Zufahrtsstraße zu Siedlung

FPÖ-Stöllner sieht eigenmächtiges Handeln gegen den Willen der Bevölkerung

Bürgermeisterin Monika Schwaiger machte sich bei den Bewohnern einer Seekirchner Siedlung (Quellenstraße, Erlenweg) nicht wirklich beliebt. Wegen eines tödlichen Autounfalls bei der Siedlungsausfahrt, veranlasste sie eigenmächtig, dass die Zufahrt geschlossen wird. „Das Landesbauamt hat sogar den Asphalt weggerissen und Betonleitschienen aufgestellt, dass nur noch Fußgänger oder Fahrradfahrer passieren können“, so der Seekirchner FPÖ-Ortsparteiobmann Hermann Stöllner. „Lediglich eine kleine Straße führt noch zu der Siedlung. Sollten hier Umbauarbeiten am Kanal oder Stromnetz erforderlich sein, dann müssten die Anrainer ihre Einkäufe zu Fuß nach Hause tragen. Das ist niemandem zuzumuten, gerade nicht den vielen älteren Menschen die dort leben. Auch ein eventueller Rettungs- oder Feuerwehreinsatz wäre nicht durchführbar“.
Besonders ärgert sich der freiheitliche Bezirksobmann über die Kaltschnäuzigkeit, mit der Schwaiger eigenmächtig gegen die Interessen der Bevölkerung handelt: „Viele betroffene Anrainer haben bereits im Vorfeld bei der Bürgermeisterin vorgesprochen, per E-Mail ihre Bedenken angemeldet und Unterschriftenlisten gegen die Schließung der Zufahrt überbracht. Die Sicherheitsbedenken der Anrainer wurden und werden hier nicht ernst genommen!“.
In der Gemeindevertretersitzung letzten Donnerstag wollte die FPÖ eine Aussprache zu dem Thema, jedoch wurde gegen die Stimmen von Rot und Schwarz die Dringlichkeit nicht gegeben. „Autoritär regieren, nicht diskutieren und die Opposition niederstimmen. Demokratiepolitisch ist das mehr als bedenklich!“, so Stöllner
Besonders wegen der erschwerten beziehungsweise unmöglichen Zufahrt für schweres Rettungsgerät, sieht die Seekirchner FPÖ Gefahr in Verzug und fordert anstatt einer Totalsperre der Zufahrt, eine andere Lösung: „Die Zufahrt muss im Sinne der Bevölkerung für PKW und LKW wieder geöffnet werden, wobei mit Verkehrsexperten und dem Land Salzburg eine dementsprechende Entschärfung der Zufahrt herbeigeführt werden soll!“, so Stöllner abschließend.