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FPÖ
Die Freiheitlichen Seeham

Mit spitzer Feder

Ameise, Hund, Schaf, …: Gefallen geht über Verstehen!

Das Spannungsfeld politischer Werbung ist ein Kapitel für sich. Geht es dabei nur um die Aufmerksamkeitserregung? Wahlwerbung fungiert als Wegweiser und Orientierungspunkt für Wähler. Wie auch bei jeder anderen Werbung ist es wichtig, die Botschaft auf das Wesentliche zu reduzieren – auf die Kernaussage. Also: Reduktion komplexer Themen auf einen einfachen Satz. Sie müssen sofort verständlich sein, die Person fesseln, Interesse wecken, kontrastreich sein, Sympathie wecken und/oder Betroffenheit auslösen. Aufmerksamkeit wird nur dann erreicht, wenn gesellschaftliche Werte oder Werte von Gruppen angesprochen werden. Wahlwerbung muss vertrauensbildend sein - man muss der Partei glauben, dass sie das auch macht, was sie verspricht.

Soweit so gut.

Die traurige Wahrheit: Gefallen geht über Verstehen!

Das heißt: Wahlwerbung findet “im Bauch” des Wählers statt. Kompetenz dürfen wir aber nicht außen vor lassen. Neben all der Emotionalität müssen Wahlversprechen einen Informationsgehalt aufweisen und Themen besetzen. Und deshalb sprechen wir von der FPÖ die brisanten Themen an. Handelnde Personen melden sich zu Wort und informieren darüber, wofür sie sich stark machen. Eigenschaftszuordnungen von Tieren auf politische Arbeit halte ich für kindisch. Politik kann und darf sich nicht über Brehms Tierleben definieren. Bei kritischer Betrachtung könnte ja das Schaf darauf abzielen, seine „Schäfchen ins Trockene zu bringen“, der „Sture Hand“ allzu schnell ein „alter Esel“ und die Ameise vom „Arbeitstier“ zum „Plagegeist“ werden.

Michael Hönig

Für den Inhalt verantwortlich: FPÖ Seeham

Michael Hönig
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